Unser Anliegen

Unser Ziel ist es, religiöse Radikalisierung  bei jungen Menschen zu verhindern.

Die Jugendphase ist geprägt von Sinn- und Identitätssuche. In dieser Phase sind Menschen besonders anfällig für extreme Haltungen und religiöse Radikalisierung und bieten daher Angriffsfläche für extremistische Propaganda.

Dieser Umstand kommt verstärkt zum Tragen, wenn in der Jugendphase biografische Brüche - Flucht, Migration, aber auch soziale Ausgrenzung oder die Scheidung der Eltern - auftreten. Gelingende Integration ist daher auch ein entscheidender Faktor bei der Vermeidung von religiöser Radikalisierung. Mangelnde Integration in die Gesellschaft spielt bei der Zuwendung junger Menschen zu (religiösem) Extremismus eine zentrale Rolle.

Wir verstehen Integration als einen Prozess des Aufeinander zu gehens. Wir sehen also die zu integrierenden Personen und die integrierenden Personen gleichermaßen als Kräfte, die zum Gelingen oder Misslingen von Integration beitragen können. Die Präventionsarbeit des Projektes richtet sich daher sowohl an die deutsche Mehrheitsgesellschaft als auch an die muslimische Minderheit in Sachsen-Anhalt.

Wir wollen junge Menschen und die Einrichtungen, die mit ihnen zu tun haben, dabei unterstützen, Vorurteile abzubauen, Kompetenzen - etwa interkulturelle oder Medienkompetenzen - zu vermitteln und Perspektiven zu bieten. Auf diese Weise kann Integration auch in Zeiten kultureller und religiöser Veränderungen gelingen.

Wir sind der Überzeugung, dass Prävention durch Bildung und Integration möglich ist. Wissensvermittlung über den Islam, über Demokratie und interkulturelles Zusammenleben sowie das Schaffen von Begegnungsmöglichkeiten zwischen der Mehrheitsgesellschaft und der muslimischen Minderheit stehen dabei im Zentrum.

Neben eigenen Workshop- und Fortbildungsangeboten arbeiten wir mit einer Vielzahl von ExpertInnen und Partnern zusammen, damit unser Vorhaben gelingen kann.